NYC- Die Stadt die niemals schläft. Sightseeing im Turbo Mode


Beim Reisen fühl ich mich manchmal wie ein Klischee Asiate. Ich komme immer nur kurz in eine Stadt und habe kaum Zeit mir alles anzuschauen. Also suche ich mir meistens davor alles raus was ich sehen will, buche meine Tickets Online, kaufe mir fast- lane tickets und klappere dann -mit der Kamera im Anschlag- schnell die Sights ab.

Nach New York hat es mich mittlerweile vier mal verschlagen, das fünfte mal rückt näher. Allerdings hatte ich davon nur zwei mal Zeit mir wirklich was anzuschauen. Einmal sogar fast zwei Tage. Den ersten Tag bin ich noch hektisch mit dem Taxi von Sight zu Sight gehetzt, am zweiten Tag habe ich mich dann einfach mal durch den Großstadtdschungel treiben lassen. Schon allein die Geräuschkulisse ist beeindruckend. Immer Lärm, Sirenen, Motoren, Undergrounds, klappernde Gullydeckel, Musik.

Was mich an New York am meisten fasziniert, ist die Skyline. Okay, das wird vermutlich den meisten so gehen. Was ich jedoch ebenso beeindruckend finde ist das es trotz dem ganzen Rummel auch ruhigere Ecken gibt. Das sind meistens die Ecken mit den kleinen Backsteinhäusern und Loft- Wohnungen die im typisch "metropolistischen" Ikea Stil eingerichtet sind. Hier gibt's dann auch die coolen Bars und Cafes. Coole Leute lernt man eigentlich fast immer kennen und der Small Talk gehört in USA ja sowieso zum guten Ton. Mein Highlight war definitiv der Time Square - so eine Reizüberflutung habe ich noch nie erlebt. Die 10. Straße East ist auch einer meiner Favorites - jede Ecke sieht es anders aus. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht noch mehr Fotos in der Underground geschossen habe. Der Mix an Leuten ist dort wirklich faszinierend. Aber die nächste Chance kommt bestimmt!

BNSN.

© 2017 Benjamin Braun